GROSSFEUER bei Autoverwertung Watermann in Hessisch-Oldendorf
- 11.10.2008 


Die Autoverwertung Fred Watermann aus dem eher beschaulichen Örtchen Hessisch-Oldendorf an der Weser brannte lichterloh. Vorab geschätzter Schaden: 800 000 Euro. Am frühen Morgen des 2.8.08 hätten Beamte auf Streife das Feuer entdeckt, teilte die Polizei mit. Die Flammen schlugen aus dem Dach der Halle der Autoverwertung Watermann. Die Ursache des Brandes ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Die zuerst alarmierten Feuerwehren Rumbeck und Heßlingen ließen nach einer ersten Erkundung sofort die Feuerwehren der umliegenden Ortschaften nachalarmieren. Die ersten Löschversuche blieben erfolglos, so dass sich das Feuer auf den gesamten ca. 650 m² großen Hallenkomplex ausbreitete und die Flammen auch auf die hinter der Halle stehen Fahrzeuge übergriffen.

Aus diesem Grund wurden Tanklöschfahrzeuge aus Hameln, Halvestorf und Rinteln angefordert. Die Drehleiter aus Hameln wurde bereits bei der ersten Nachalarmierung hinzugezogen und wurden bis zum Eintreffen der Freiwilligen Kräfte aus Hameln von der Hauptberuflichen Wachbereitschaft besetzt. Aufgrund der Größe des Einsatzes wurde auch die Technische Einsatzleitung 2 (TEL 2) zum Einsatzort alarmiert. Ein besonderes Gefahrenpotenzial ging von den in der Halle lagernden Stoffen, wie Öle und Reifen aus. Zudem stand neben der Lagerhalle ein Container mit Gasflaschen, welche während des Einsatzes gekühlt und aus dem Gefahrenbereich entfernt wurden. Von der ca. 100 Meter hohen Rauchwolke ging keine weitere Gefahr aus. Die Einsatzleitung hatte die Messwagen aus Flegessen und Rumbeck eingesetzt um Messungen durchzuführen. Trotz aller Löschversuche wurden die in der Halle gelagerten Gegenstände ein Raub der Flammen, die hinter Halle parkenden Fahrzeuge konnten zum Teil gerettet werden.

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